Cottbus: Wollitz kündigt nach 1:2 gegen Bochum Konsequenzen an
Energie Cottbus hat gegen den VfL Bochum 1:2 verloren. Trainer Wollitz kündigte danach Konsequenzen an und stellte Veränderungen in der Startelf in Aussicht. „Jetzt gilt es zu handeln!“, forderte der 61-Jährige nach der bislang größten Enttäuschung der Saison.
Besonders die Defensivarbeit kritisierte Wollitz. Wie die Mannschaft verteidigte und sich gegenseitig half, war aus seiner Sicht nicht zweitligatauglich. Rechtsverteidiger Henry Rorig nahm er ausdrücklich in Schutz. Vielmehr ärgerte ihn, dass Mitspieler Rorig zu oft alleinließen. Auch eigene Fehler räumte der Trainer ein: „Ich habe zu spät reagiert und die falschen Spieler gewechselt. Das Spiel geht komplett auf meine Kappe.“
Zugleich richtete Wollitz einen deutlichen Vorwurf an Teile des Kaders. „Dann gilt es halt, diese Spieler, die das mehr können, auf die Platte zu bringen“, sagte er. Einige Profis hielten sich für stärker, als sie aktuell seien: „Es liegt an den Spielern, die meinen, höheres Niveau zu haben. Aber das sehen wir nicht.“
Cottbus hatte zunächst geführt. Tolcay Cigerci verwandelte in der 21. Minute einen Elfmeter zum 1:0. Danach wurden innerhalb weniger Minuten drei Treffer wegen Abseits aberkannt, zwei für Bochum und einer für Energie. Philipp Hofmann (70.) und Christian Rasmussen (88.) drehten die Partie für den VfL.
Welche Konsequenzen Wollitz zieht, zeigt sich im nächsten Spiel. Am Freitag tritt Cottbus auswärts in Braunschweig an.