← Zurück
Wappen
Interview

Hengen nach 0:3 gegen Hertha: „Sind in einem Prozess“

02.11.2026 09:03

Kaiserslauterns Geschäftsführer Thomas Hengen hat die 0:3-Niederlage gegen Hertha BSC als Dämpfer, aber nicht als Rückschlag eingeordnet. Im Gespräch mit SWR Sport lobte er den Tabellenführer und betonte, der FCK sei noch nicht ganz so weit.

„Berlin hat schon einen sehr reifen und dominanten Auftritt gezeigt. Sie haben eine sehr gute Mannschaft und stehen zurecht an der Tabellenspitze“, sagte Hengen. Seine Mannschaft habe vor dem gegnerischen Tor die falschen Entscheidungen getroffen. Dennoch sei er zufrieden mit dem Einsatz der Spieler in der Englischen Woche. Im Pokalspiel in Hannover habe der FCK „das Glück schon überstrapaziert“, das habe ihm nicht gefallen. Gegen Hertha seien Ballverluste „brutal bestraft“ worden. Trotz der drei Gegentore stellt Kaiserslautern weiterhin die beste Defensive der 2. Bundesliga.

Besonders freute sich Hengen für Stürmer Ivan Prtajin. „Neun Monate raus und dann so ein Comeback“, sagte er. Prtajin müsse an einigen Dingen weiterarbeiten, sei aber als Führungsspieler wichtig für die Kabine. Zu den Sommer-Neuzugängen sagte Hengen, viele Spieler seien spät gekommen und nicht im Rhythmus gewesen. Nun kämen sie langsam in ihren Flow. Der Kader habe in der Tiefe Spieler, die Ausfälle auffangen können. In den Zweikämpfen müsse der FCK aber „noch brutaler werden“.

Das erste Saisondrittel ist vorbei. „Wir sind in einem Prozess“, sagte Hengen mit Blick auf die junge Mannschaft, der er in manchen Situationen eine gewisse Naivität zugestand. Nächster Gegner ist das VfL Osnabrück an der Bremer Brücke. Hengen nannte die Partie einen Prüfstein und kündigte an, weiter intensiv spielen zu wollen.

Kommentare

Lade Kommentare…

Bitte anmelden, um Kommentare zu schreiben.