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Wollitz greift durch: Cottbus ohne Borgmann und Guttau in Braunschweig

04.11.2026 18:03

Trainer Claus-Dieter Wollitz zieht beim Zweitligisten Energie Cottbus nach zuletzt schwachen Auftritten die Zügel an. Der 61-Jährige will bisher gewährte Zugeständnisse wie freie Tage streichen. Am Freitag (18.30 Uhr/Sky) tritt Cottbus bei Eintracht Braunschweig an, dort fehlen Kapitän Axel Borgmann und Julian Guttau.

„Zugeständnisse mache ich gerne. Aber alles als selbstverständlich anzusehen, möchte ich nicht. Ich möchte, dass wir uns bewusst machen, dass wir uns das hart erarbeiten müssen“, sagte Wollitz. Besonders die 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum am vergangenen Freitag beschäftigt den ehemaligen Profi. „Wir müssen gut und gemeinsam gegen den Ball arbeiten. Das haben wir am Freitag nicht gemacht.“

In der ersten Halbzeit sei nicht umgesetzt worden, was er den Spielern mit auf den Weg gegeben habe. „Und die zweite Halbzeit war noch schlechter“, so Wollitz. Er nahm alle in die Verantwortung: „Wir haben die historische Chance, in der zweiten Liga zu spielen. Dann dürfen wir nicht über solche Themen sprechen.“

Als Vorbild nannte der Trainer den Auftritt des FC Bayern bei Atlético Madrid in der Champions League. Trotz großer personeller Sorgen sei der Rekordmeister als Mannschaft aufgetreten. „Selbst Weltklassespieler waren sich nicht zu schade, nach hinten zu arbeiten.“

Personell muss Wollitz in Braunschweig umbauen. Neben Borgmann fehlt Neuzugang Guttau, der laut MRT-Untersuchung längere Zeit ausfällt. „Wir werden eine Mannschaft aufstellen, die konzentriert und diszipliniert auftritt“, kündigte der Trainer an.

Braunschweig ist als 15. punktgleicher Tabellennachbar und steht gerade noch über dem Strich. Für Cottbus geht es also auch darum, nicht auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. „Wir müssen unseren Weg wieder finden. Wir brauchen eine Grundordnung gegen den Ball“, forderte Wollitz.

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